feuerwehrx.de http://www.feuerwehrx.de Das Feuerwehr Portal Tue, 08 Nov 2016 13:28:44 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.2 Schnelles Handeln im Ernstfall: Der Brandschutzbeauftragte hilft http://www.feuerwehrx.de/schnelles-handeln-im-ernstfall-der-brandschutzbeauftragte-hilft/ http://www.feuerwehrx.de/schnelles-handeln-im-ernstfall-der-brandschutzbeauftragte-hilft/#comments Tue, 08 Nov 2016 13:28:44 +0000 admin http://www.feuerwehrx.de/?p=215 Schnelles Handeln im Ernstfall: Von Brandschutzbeauftragten provitieren Unternehmen in Notfällen

Schnelles Handeln im Ernstfall: Von Brandschutzbeauftragten provitieren Unternehmen in Notfällen

BrandschutTag für Tag kommen Menschen durch einen Brand zu Schaden. Am häufigsten entstehen Brände in den eigenen vier Wänden oder an der Arbeitsstätte. Die Verletzungen, die sich die Menschen dabei zuziehen, entstehen oftmals nicht durch das eigentliche Feuer, sondern durch den Rauch. Er verbreitet sich schnell und lautlos, sodass er häufig gar nicht bemerkt wird. Gerade in Unternehmen ist es deshalb wichtig, entsprechende Maßnahmen für den Brandschutz zu treffen. Zu den wichtigen Bestandteilen der Brandvorbeugung gehören Rauchmelder, Rauchabzugsanlagen und feuerfeste Vorhänge. Aber auch ein kompetenter Brandschutzbeauftragter ist in Unternehmen wichtig, denn er weiß im Ernstfall ganz genau, was zu tun ist, um die Angestellten in Sicherheit zu bringen und noch größere Schäden zu verhindern.

Unternehmen profitieren von Brandschutzbeauftragten

Es gibt nach wie vor Unternehmen, die den Brandschutz eher als lästiges Übel sehen und ihm somit nicht die Bedeutung beimessen, die er eigentlich benötigt. Ein Brandfall im Unternehmen stellt ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar, das nicht nur einen hohen finanziellen Schaden mitbringen und somit sogar existenzbedrohend für das Unternehmen sein kann, sondern auch Menschenleben gefährdet. In der Vergangenheit gab es bereits viele Brände, die komplette Firmenexistenzen auslöschten, wodurch mehrere Menschen auch ihren Arbeitsplatz verloren.

Studien zeigen, dass es nach einem Vollbrand nur bei 30 Prozent der betroffenen Unternehmen zu einem Wiederaufbau kommt. Die meisten Betriebe kämpfen deshalb noch viele Jahre nach dem Feuer mit dessen Folgen. Brandschutz bedeutet daher immer auch einen Schutz der Arbeitsplätze. Ein Brandschutzbeauftragter ist aus diesen Gründen von hoher Bedeutung. Viele Unternehmen wissen jedoch nicht, wie sie einen solchen Brandschutzbeauftragen bekommen und welche Aufgaben er übernehmen muss.

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten

Prinzipiell ist immer das Unternehmen selbst für den Brandschutz verantwortlich. In der Vergangenheit zeigte sich jedoch, dass es von Vorteil ist, wenn die Mitarbeiter der Firma einige Aufgaben des Brandschutzes übernehmen. Aus diesem Grund sollte mindestens ein Angestellter des Betriebs zum Brandschutzbeauftragten weitergebildet werden. Er kann dann die restliche Belegschaft in Bezug auf den Brandschutz schulen. Neben den Mitarbeitern soll der Brandschutzbeauftragte aber auch die Leitung des Unternehmens bei allen Fragen zur Brandvorbeugung beraten, schulen und informieren.

Brandschutz[/caption]

Des Weiteren liegt es in seiner Verantwortung, die Mitarbeiter zum korrekten Umgang mit Werkstoffen und zu den Arbeitsverfahren zu beraten. Er wirkt auch bei der Erstellung von Arbeitsanweisungen mit, die mit dem Brandschutz in Verbindung stehen. Der Brandschutzbeauftragte plant Betriebsanlagen und entwickelt ein Konzept für die Brandvermeidung. Er kontrolliert in regelmäßigen Abständen alle Brandschutzanlagen und arbeitet sowohl mit den Aufsichtsbehörden als auch mit Feuerwehren zusammen. Eine wichtige Aufgabe des Brandschutzbeauftragten besteht darin, einen Brandschutzplan mitsamt den Fluchtwegen und einen Rettungsplan zu entwickeln. Zudem muss er Räumungsübungen planen und durchführen, Mitarbeitern den richtigen Umgang mit den Feuerlöscheinrichtungen zeigen und weitere Brandschutzhelfer ausbilden.

Da das Tätigkeitsfeld des Brandschutzbeauftragten sehr umfangreich ist, benötigt er Zugang zu allen Räumlichkeiten und technischen Anlagen des Unternehmens. Auch die entsprechenden Informationen müssen ihm bereitgestellt werden. In der Regel pflegt der Brandschutzbeauftragte deshalb einen engen Kontakt mit der Unternehmensleitung und spricht organisatorische Neuerungen mit dieser ab. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn es im Betrieb viele Bereiche gibt, bei denen der Zutritt nur eingeschränkt möglich ist. Darüber hinaus sollte der Brandschutzbeauftragte an allen Gremien der Betriebsleitung teilnehmen, bei denen der Brandschutz von Bedeutung ist.

Wie wird man Brandschutzbeauftragter?

Um Brandschutzbeauftragter zu werden, müssen die ausgewählten Angestellten des Unternehmens eine Schulung absolvieren. Eine achttägige Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten bietet die DEKRA Akademie an. Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Brandlehre
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Besondere Brandrisiken
  • Anlagentechnischer, organisatorischer und baulicher Brandschutz
  • Brandschutzmanagement
  • Kooperation mit Versicherern, Feuerwehren und Behörden

Auch praktische Übungen zur Brandbekämpfung mithilfe der handbetätigten Feuerlöscheinrichtungen gehören zur Ausbildung. Nach der Schulung müssen die Teilnehmenden eine schriftliche und eine mündliche Abschlussprüfung absolvieren. Anschließend erhalten sie ein Zertifikat von der DEKRA Akademie.

Wodurch unterscheidet sich der Brandschutzbeauftragte vom Brandschutzhelfer?

Bei einem Brandschutzbeauftragten handelt es sich um eine Person, die eine entsprechende Fachkunde nachweisen kann. Sie arbeitet wahlweise selbstständig oder betriebsgebunden im vorbeugenden Brandschutz. Das Ziel des Brandschutzbeauftragten besteht darin, die Brandschutz-Verantwortlichen des Unternehmens – wie den Betriebsleiter oder Arbeitgeber – bei allen Aspekten des organisatorischen, abwehrenden und vorbeugenden Brandschutzes zu unterstützen. Er stellt einen Brandschutzplan auf und bildet außerdem weitere Mitarbeiter wie den Brandschutzhelfer aus.

Letzterer ist in einem Unternehmen vor allem für die schnellen Erstmaßnahmen im Brandfall verantwortlich. Er muss den Brand melden und Entstehungsbrände bekämpfen. Gleichzeitig soll er den Brandschutzbeauftragten bei seinen Aufgaben unterstützen. Daher sollte es in einer Firma pro Betriebsabschnitt wenigstens einen Brandschutzhelfer geben. Doch wie viele Brandschutzhelfer ein Unternehmen braucht, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Für kleine und mittlere Unternehmen gilt im Allgemeinen die 5-Prozent-Regel. In Betrieben mit erhöhter Brandgefahr müssen mehr Brandschutzhelfer vorhanden sein. Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer erfolgt in der Regel in halb- oder ganztägigen Kursen.

 

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Was macht einen guten Rauchmelder aus? http://www.feuerwehrx.de/was-macht-einen-guten-rauchmelder-aus/ http://www.feuerwehrx.de/was-macht-einen-guten-rauchmelder-aus/#comments Tue, 08 Jul 2014 07:55:43 +0000 admin http://www.feuerwehrx.de/?p=204 Rauchmelder können wahre Lebensretter sein. Statistiken besagen, dass der überwiegende Teil der Wohnungsbrände in Deutschland in der Nacht passieren. So wie wir, schläft auch unser Geruchssinn, deshalb ist die Gefahr nachts an einer Rauchgasvergiftung zu ersticken am höchsten. Oftmals werden Brände in Privathaushalten entgegen der allgemeinen Meinung nicht durch Fahrlässigkeit ausgelöst, sondern durch technische Defekte.

Tagsüber ist ein solcher Brandherd zumeist schnell ausgemacht und kann gelöscht werden. Nachts können Rauchmelder helfen, Leben zu retten, denn 95% der Brandtoten sterben nicht an den Folgen von Verbrennungen, sondern an Rauchgasvergiftungen. Zeitungsartikel mit den Überschriften „3 Tote bei Wohngsbrand“ oder „3-jähriges Kind wurde mit schwerer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert“ sind täglich in der Zeitung zu finden. In Deutschland sterben mehr als 600 Menschen im Jahr durch Feuer und Rauch.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Alle in Deutschland im Handel befindlichen Rauchgasmelder funktionieren nach dem Streulichtprinzip. Innerhalb des Melders befindet sich eine nach allen Seiten geöffnete, aber absolut lichtdichte Kammer. In dieser Kammer sitzt eine Leuchtdiode. Diese strahlt permanent ins Leere. Sobald Rauch in diese Kammer eindringt, wird das Licht der Leuchtdiode durch den einströmenden Rauch gebrochen und auf eine Fotozelle gelenkt. Diese löst nach Auswertung der Rauchwerte den lebensrettenden Alarm aus. Damit kein versehentlicher Fehlalarm entsteht, beispielsweise durch Zigarettenrauch oder durch Wasserdampf, wertet ein Minicomputer zuvor die Signale der Fotozelle mit einer Vielzahl an hinterlegten Mustern aus. Diese Muster beinhalten für verschiedene Raucharten bestimmte Werte. Brandrauch hat eine andere Farbe und Zusammensetzung als Zigarettenrauch oder Staub. Bei guten Meldern wird diese Auswertung bis zu 16 mal durchgeführt bevor der Alarm ausgelöst wird. Bei den günstigeren Varianten ist der Aufwand der Auswertung nicht so groß. Hier kann es gelegentlich zu Fehlalarmen oder Ausfällen führen, die oftmals nur durch Verschmutzung ausgelöst werden.

Welche Arten von Rauchmeldern gibt es?

Rauchmelder werden in zwei Gruppen unterschieden.

  • Zum einen, gibt es die sogenannten optischen Rauchmelder sowie Ionisationsrauchmelder. Die derzeit gängigsten Meldesysteme sind die optischen, beziehungsweise photoelektrischen Rauchmelder. Optische Rauchmelder werden bevorzugt dort angewendet, wo mit kaltem Rauch bei Bränden zu rechnen ist. Dies ist zum Beispiel bei Schwelbränden der Fall. Die optischen Melder funktionieren allesamt nach dem oben genannten Prinzip. Eine Weiterentwicklung dessen sind spezielle Lasermelder. Hier wird anstelle einer einfachen LED Leuchtdiode mit einer sehr hellen Laserdiode gearbeitet. Ein Vorteil dieses Systems ist, dass bereits geringste Partikeleinstreuungen erkannt werden, und der Alarm deutlich schneller ausgelöst wird. Der Nachteil optischer Rauchmelder ist die Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen und Staub. Durch Verunreinigungen verschmutzt die Rauchkammer im Laufe der Zeit. Auch diese abgelagerten Schmutzpartikel können Licht auf die Fotozelle reflektieren und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein Fehlalarm ausgelöst wird. Dies ist auch der Grund, warum Rauchwarnmelder nach 10 Jahren ausgetauscht werden sollten.
  • Eine Alternative zu den optischen Rauchmeldern sind die Ionisationsmelder. Diese arbeiten mit einem radioaktiven Strahler, und können bereits kleinste, kaum reflektierende Rauchpartikel erkennen. Im Regelbetrieb erzeugen diese Meldesysteme durch geladene Metallplatten Ionen in der Luft. Dadurch leiten die Platten Strom weiter. Dringt nun Rauch in die Kammer mit den Platten, fangen diese einen Teil der Ionen ein. Dadurch verringert sich die Leitfähigkeit in der Luft und der Strom wird schlechter geleitet. Sobald eine Verringerung des Stromflusses durch den Rauchmelder registriert wird, löst dieser den Alarm aus. Wegen ihrer Radioaktivität werden Ionisationsrauchmelder nur noch in absoluten Ausnahmefällen eingesetzt. Zwar ist die Gefährdung durch einzelne Melder bei ordnungsgemäßen Gebrauch relativ gering, da keine Strahlung nach außen gelangt, allerdings steht der Aufwand nach einem Brand in keiner Relation zum Nutzen dieser Geräte. Werden nach einem Brand nicht alle Rauchmelder gefunden, so muss nach Vorschrift der Strahlenschutzverordnung sämtlicher Brandschutt als Sondermüll entsorgt werden.

 

Fazit:

Ionisationsmelder reagieren besonders empfindlich auf bereits kleinste Mengen an Rauchpartikeln, während optische Melder besser zum frühzeitigen Erkennen von Schwelbränden geeignet sind. Da man in Schlaf- und Kinderzimmern eher mit sich langsam entwickelnden Schwelbränden rechnen kann, sind die optischen Meldesysteme den Ionisationsrauchmeldern vorzuziehen. Eine Kombination aus beiden Meldesystemen bringt die meiste Sicherheit, da Ionisationsmelder eher auf die dunklen, und optische Melder schon bei hellsten Rauchpartikeln anschlagen.

Noch mehr Sicherheit – Funkrauchmelder

Neben den einzeln installierten Rauchmeldern gibt es mittlerweile vernetzte Funkrauchmelder auf dem Markt. Da diese untereinander im Verbund arbeiten, kommt die Warnung rechtzeitig an. Die einzelnen Geräte sind untereinander funkvernetzt. Im Falle eines Rauchgasalarms schlagen sämtliche im System angemeldeten Melder an. Solche Systeme funktionieren in der Regel über mehrere Etagen, so wird sichergestellt, dass ein Brand beispielsweise im Keller rechtzeitig erkannt und gelöscht werden kann. Ein Funkrauchmelder Set kann zusätzlich um eine Zentrale erweitert werden. Vor allem bei einer größeren Anzahl installierter Rauchmelder ist eine gesteuerte Rauchmeldeanlage von Vorteil. Über diese Basis erfährt man direkt, an welcher Stelle ein Brand aufgetreten ist. Im Unterschied zu unvernetzten Funkrauchmeldern, in dem die einzelnen Geräte stets alle Alarm schlagen.

Die Zukunft der Rauchmelder

Um als Haus- oder Wohnunggsbesitzer immer auf der sicheren Seite zu sein, beispielsweise dann, wenn man selbst gar nicht zu Hause ist, werden die Systemen mittlerweile immer weiter entwickelt. So existieren bereits Rauchmelder, die mit dem WLAN verbunden sind, und im Falle eines Alarms eine SMS an eine zuvor hinterlegte Handynummer versenden. Der Alarm des Rauchmelders kann in Zukunft auch von anderen Ereignissen wie einem aufgebrochenen Fenster ausgelöst werden. Auch der Zustand des Rauchmelders (Batterie) kann jederzeit über Internet und Smartphone abgefragt werden. Alles in allem dürften wir gespannt sein, was sich die Forscher noch alles einfallen lassen, um unsere vier Wände noch sicherer zu machen, allerdings kann man heute schon sagen, dass der Entwicklung nach vorne ganz sicherlich noch keine Grenzen gesetzt sind und dadurch immer mehr Wohnnungsbrände vermieden werden können.

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Sinnvolle Maßnahmen für den Brandschutz http://www.feuerwehrx.de/sinnvolle-massnahmen-fuer-den-brandschutz/ http://www.feuerwehrx.de/sinnvolle-massnahmen-fuer-den-brandschutz/#comments Tue, 18 Feb 2014 09:10:44 +0000 admin http://www.feuerwehrx.de/?p=199 Jeden Tag verunglücken Menschen durch einen Brandfall, meistens in der eigenen Wohnung oder im Büro. Überwiegend sterben die Personen nicht direkt durch den Brandfall, sondern an einer Rauchvergiftung. Der Rauch ist schneller und lautloser als Feuer, deshalb werden die meisten Menschen im Schlaf überrascht. Aus dem Grund ist es empfehlenswert, gegen einen Brandfall vorzubeugen. Dabei sind Brandschutzmaßnahmen nicht nur in öffentlichen Gebäuden wichtig, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Maßnahmen zu Brandvorbeugung sind unter anderem feuerfeste Vorhänge, Rauchmelder und Rauchabzugsanlagen. So können das Leben sowie die Gesundheit von Menschen und Tieren geschützt werden.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung:

Rauchmelder sind günstige, aber gute Brandschutzmaßnahmen.

Rauchmelder sind günstige, aber gute Brandschutzmaßnahmen.

Rauchmelder sind nicht nur preiswert und leicht anzubringen, sondern sie können im Brandfall auch Menschenleben retten. Sie gehören zu den einfachsten, aber auch effektivsten Maßnahmen zur Brandvorbeugung. Das Gerät sollte in der eigenen Wohnung und in Büros angebracht werden. Sie sollten am besten vor Schlafräumen, in Fluren und in Treppenhäusern installiert werden. Außerdem sollten Rauchmelder auch in Kinderzimmern vorhanden sein. Bis zum Jahr 2015 wird es auch in allen privaten Haushalten zur Pflicht, Rauchmelder anzubringen. In großen Häusern ist es empfehlenswert, mehrere Rauchmelder miteinander zu vernetzen. Beim Kauf sollte man ausschließlich zu foto-optische Rauchmelder greifen. Es sollten außerdem nur geprüfte Geräte verwendet werden. Rauchmelder können in Warenhäusern, Baumärkten oder im Versandhandel erworben werden.

Rauchabzug

Empfehlenswert sind auch Rauchabzugsanlagen. Diese sollten professionell montiert werden, damit sie im Brandfall den optimalen Schutz gewährleisten können. Rauchabzugsanlagen haben viele Vorteile. Sie führen den Rauch und Gase direkt nach außen ab. Sie minimieren die Brand- und Brandfolgeschäden. Außerdem wird der Brandherd schneller erkannt. Es wird direkt eine rauchfreie Zone geschaffen. Es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Systemen, so ist für jedes Gebäude die passende Rauchabzugsanlage dabei. Wer mit einer Rauchabzugsanlage vorbeugen will, sollte sich ausführlich beraten lassen.

Weitere Möglichkeiten

Darüber hinaus gibt es feuerfeste Vorhänge, die gerade für öffentliche Gebäude, wie Büros und Kinos optimal geeignet sind. Die Vorhänge gibt es in unterschiedlichen Materialen wie zum Beispiel Molton Stoff. Er ist schwer entflammbar und kann im Brandfall Menschen retten. Wer gegen einen Brand vorbeugen möchte, sollte sich über weitere Maßnahmen informieren. Unter anderem gibt es noch Türfeststell-Einrichtungen und Fluchttürsicherungen sowie Brandschutzklappen. Grundsätzlich sollte man für die eigene Sicherheit bereit sein, einiges zu investieren.

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Ergonomische Leitstellenstühle sind gesundheitsfördernd http://www.feuerwehrx.de/ergonomische-leitstellenstuehle-sind-gesundheitsfoerdernd/ http://www.feuerwehrx.de/ergonomische-leitstellenstuehle-sind-gesundheitsfoerdernd/#comments Wed, 12 Feb 2014 10:41:23 +0000 admin http://www.feuerwehrx.de/?p=186 Eine, und zwar die wichtige Schaltzentrale zur Brandbekämpfung ist die Leitstelle der Feuerwehr. Der Feuerwehrmann ist hier rund um die Uhr, also 24h täglich, präsent. Er und seine Kollegen nehmen Telefon- oder Notanrufe entgegen, beobachten Monitore und sind über das Notrufsystem jederzeit erreichbar. Zur Ausrüstung einer Feuerwehrleitstelle gehören unter anderem auch ergonomische Büromöbel. Deren wichtigste Bestandteile sind ergonomische Arbeitsstühle. Der Arbeitsstuhl ist ein Aufenthaltsort während der gesamten Arbeitsschicht. Da nicht jeder Mitarbeiter seinen eigenen Stuhl hat, sondern die Arbeitsstühle zu den Arbeitsplätzen gehören, muss mit jedem Schichtwechsel in der Leitstelle auch die individuell passende Ergonomie an den Büromöbeln wieder hergestellt werden.

Ergonomische Arbeitsstühle verhindern chronische Beschwerden

Die Aufgaben eines Feuerwehrmannes können vielseitig sein.

Die Aufgaben eines Feuerwehrmannes können vielseitig sein.

Die Feuerwehrmänner üben als Beamte in der Leitstelle eine reine Bürotätigkeit aus. Sie sitzen dauerhaft, nur unterbrochen von den tariflichen Arbeitspausen, auf ihren Leitstellenstühle. Ihre Körperhaltung bleibt unverändert. Das führt zwangsläufig zu Verspannungen bis hin zu Krämpfen, schlimmstenfalls zu einem Bandscheibenvorfall. Der ergonomische Arbeitsstuhl kann das nicht nur verhindern, sondern sich geradezu gesundheitsfördernd auswirken. Selbst dann, wenn der Feuerwehrmann auf einem Rollstuhl vor der oftmals meterlangen Arbeitswand aus Monitoren, Straßen- und Landkarten hin- und her rollt, bleibt seine Körperhaltung unverändert steif. Ohne einen ergonomischen Ausgleich, ohne körperliche Lockerungsübungen in den Pausen und ohne einen gymnastischen Ausgleichssport in der Freizeit versteift der Feuerwehrmann im wahrsten Sinne des Wortes.

Der ergonomische Leitstellenstuhl – individuell passend zum Körper

Ziel ist es, dass der Feuerwehrmann dauerhaft gesund und bequem auf seinem Arbeitsstuhl sitzen kann. Der muss sich durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten anpassen lassen. Die Sitzhöhe muss passgenau verstellbar sein, ebenso wie die Höhe und die Weite der Armlehnen. Eine Möglichkeit, die Armlehnen nach unten oder nach hinten hin wegdrehen zu können, erleichtert dem Feuerwehrmann das ergonomische Sitzen. Die Sitzneigung sowie die Sitztiefe müssen ebenfalls ein- und verstellbar sein. Die Sitztiefe muss so einstellbar sein, dass sich der Feuerwehrmann an die Rückenlehne anlehnen kann. Die muss ihrerseits verstellbar sein, damit der Rücken ab dem oberen Beckenbereich gut abgestützt wird. Letztendlich kann es auch entspannend wirken, wenn ein Pendeln oder Schwingen durch fußgesteuerte Bewegungen am Arbeitsstuhl möglich sein kann.

Mit einem professionell eingestellten ergonomischen Leitstellenstuhl kann dem Feuerwehrmann der tägliche Aufenthalt an seinem Arbeitsplatz überaus gesundheitsfördernd erleichtert werden.

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Diese Fahrzeuge bilden einen Löschzug http://www.feuerwehrx.de/diese-fahrzeuge-bilden-einen-loeschzug/ http://www.feuerwehrx.de/diese-fahrzeuge-bilden-einen-loeschzug/#comments Tue, 31 Jul 2012 10:40:40 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=142 Fahrzeuge eines Löschzugs

Fahrzeuge eines Löschzugs

Die hauptsächliche Aufgabe eines Löschzugs ist die Brandbekämpfung. Ein Löschzug wird aber bei der Feuerwehr auch eingesetzt, um technische Hilfeleistungen zu erbringen. Laut der Definition in Deutschland müsste ein Löschzug mindestens aus 22 Mann bestehen, die auf mehrere Fahrzeuge verteilt sind. Oft ist es aber so, dass aus organisatorischen Gründen durchaus mehr Männer mitfahren müssen.

Möglich ist auch, dass bei der Berufsfeuerwehr aus Kostengründen auf mehrere Männer verzichtet wird, sodass die Definitions-Anzahl auch deutlich unterschritten werden kann. Normalerweise setzt sich ein klassischer Löschzug zusammen aus einem Führungsfahrzeug, zum Beispiel einem Einsatzleitwagen (Abkürzung: ELW), der für das Transportieren des Zugtrupps verantwortlich ist, und weiteren Fahrzeugen wie dem Löschgruppenfahrzeug. Dieses kann eine größere Gruppe von Männern transportieren. Die restlichen Männer werden aufgeteilt auf eine Gruppe auf dem Tanklöschfahrzeug und eine weitere auf dem Hubrettungsfahrzeug. Je nach Einsatzgröße ist auch eine Zusammenstellung aus zwei Löschgruppenfahrzeugen, einem Einsatzleitwagen, einem Tanklöschfahrzeug und einem Rüstwagen möglich.

Das Tanklöschfahrzeug kann außerdem durch ein Großtanklöschfahrzeug ersetzt werden. Bei der Berufsfeuerwehr ist es denkbar, dass für den Löschzug eine Kombination aus einem Vorauslöschfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug und einem Hubrettungsfahrzeug ausgewählt wird. Manchmal ist es so, dass ein Zug über keinen Zugtrupp verfügt. Der Zugführer fährt in diesem Fall auf dem ersten Löschgruppenfahrzeug mit. Handelt es sich bei dem Einsatz um einen besonders schweren, zum Beispiel um einen sehr großflächigen Brand, kann der Löschzug auch um eine weitere Truppe erweitert werden. Dazu gehört dann auch ein zusätzliches Fahrzeug.

Inzwischen gibt es neben dem sonst bekannten Löschzug in Deutschland auch den so genannten AGBF-Löschzug (von der Arbeitsgemeinschaft der Leiter für Berufsfeuerwehren). Handelt es sich bei dem Einsatz um den so definierten “kritischen Wohnungsbrand”, müssen laut der Vorschriften des AGBF-Löschzugs nur noch 16 Männer mit zur Brandstelle anrücken. Nach dieser Regelung ist es auch möglich, dass sich der Löschzug nicht schon zu Anfang des Losfahrens gebildet hat, sondern dass sich die benötigten Fahrzeuge erst an der Einsatzstelle treffen. So können auch die Feuerwehrmänner aus verschiedenen Standorten geholt werden. Solch ein Löschzug, der sich in dem “Rendez-Vouz-Verfahren” gebildet hat, besteht in der Regel aus einem Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter.

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Welche Maßnahmen dienen dem Brandschutz? http://www.feuerwehrx.de/welche-massnahmen-dienen-dem-brandschutz/ http://www.feuerwehrx.de/welche-massnahmen-dienen-dem-brandschutz/#comments Tue, 03 Jul 2012 12:51:05 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=135 Mit der Verkabelung von Daten- und Elektroleitungen steigt auch die Brandgefahr in den Gebäuden. Der Brandschutz muss diesem Umstand Rechnung tragen. Der Gesetzgeber hat für die Planung und die Errichtung von Gebäuden spezielle Brandschutzregeln erlassen. Diese Regelungen bestehen als bauordnungsrechtliche Vorschriften auf der Ebene der Bundesländer. Hiermit werden gewisse Mindestanforderungen für den Brandschutz vorgegeben.

Demnach müssen zwischen Gebäuden bestimmte Sicherheitsabstände eingehalten werden, um das Übergreifen von Bränden auf andere Gebäude zu verhindern. Werden Sicherheitsabstände unterschritten, müssen spezielle Brandschutzwände eingezogen werden. Von Wichtigkeit ist es ebenfalls, Fluchtwege einzuplanen, zu bauen und zu beschildern. Zum Brandschutz gehört es, Räume mit Feuermeldern, Feuerlöschern, Sprinkleranlagen und Rauchmeldern auszustatten.

Nach geltendem Baurecht sind für Wohngebäude zwei voneinander unabhängige Fluchtwege vorzusehen. Ein erster Rettungsweg wird in der Regel der Treppenraum sein. Ein weiterer Fluchtweg kann das Fenster einer Wohnung sein. Bei vergitterten Fenstern muss sich das Gitter von innen öffnen lassen. In Gebäuden und Hochhäusern mit mehr als sieben Etagen müssen entweder zwei voneinander getrennte Treppenräume oder ein besonderer Sicherheitstreppenraum vorhanden sein.

Ein im obersten Geschoss liegendes Fenster muss leicht geöffnet werden können. Bei dieser Brandschutzmaßnahme kann das Fenster im Brandfall die Funktion eines Rauchabzuges übernehmen. Die Nutzung von Gebäuden entscheidet wesentlich mit, ob weitere Brandschutzvorkehrungen erforderlich sind.

Wenn leicht entzündliche Stoffe verarbeitet werden, müssen spezielle feuerfeste Wände, Decken, Böden und Abluftsysteme eingebaut werden. In Unternehmen ist der Betriebsleiter für den Brandschutz verantwortlich. Er trägt die Verantwortung dafür, dass Fluchtpläne erstellt und ausgehängt werden.

Eine Brandschutztür kann Leben retten

Eine Brandschutztür kann Leben retten

Der Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmer regelmäßig über den Brandschutz informieren. An gefährdeten Arbeitsplätzen können besondere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Private Vermieter müssen in ihrer Immobilie gesetzliche Regelungen für einen ausreichenden Brandschutz umsetzen.

Wenn das Bauordnungsamt die Ausstattung mit Rauchmeldern verlangt, muss das vom Mieter hingenommen werden. Das muss er auch dann, wenn er bereits selbst Rauchmelder installiert hat. Jeder Immobilieneigentümer unterliegt der Verpflichtung, sein Haus gemäß den gesetzlichen Brandschutzregelungen auszustatten. Er hat damit das Recht, die Installation von Rauchmeldern durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen.

Die Türen zu Heizungsräumen oder Tiefgaragen müssen oftmals feuerhemmend konstruiert sein. Das bedeutet auch, dass von sie selbst zufallen müssen. Feuerschutztüren dürfen daher nicht unterkeilt oder gar fest angebunden werden. Für Notausgänge gilt, dass sie nie verschlossen werden dürfen. Außerdem müssen sie von innen geöffnet werden können. Für Brandschutz sollte sich jeder verantwortlich fühlen. Und hier noch ein paar Brandschutztipps für Ihr Eigenheim

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Faszination Feuer http://www.feuerwehrx.de/faszination-feuer/ http://www.feuerwehrx.de/faszination-feuer/#comments Thu, 21 Jun 2012 08:28:39 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=129 Gefährlich: Faszination Feuer

Gefährlich: Faszination Feuer

Seit Urzeiten übt das Feuer eine große Anziehungskraft auf die Menschen aus. Zugleich ist es eines der vier Grundelemente der Erde. Außer von den Menschen kann Feuer von keinem anderen Lebewesen aktiv genutzt werden. Der genaue Zeitpunkt, wann der Mensch feststellte, wie er es entzünden oder zum Erlöschen bringen kann, ist nicht bekannt. Natürliche Brandstellen lassen sich kaum von den Spuren eines von Menschen entzündeten Feuers unterscheiden. Experten schätzen, dass es etwa seit 400.000 Jahren bekannt ist. Jedes Tier verspürt beim Anblick von Feuer Angst. Menschen wissen zu schätzen, dass es wärmt, Licht gibt und Tiere rings um eine brennende Stelle fernhält.

Der Mensch hat in seiner Entwicklung gelernt, Nahrung mithilfe des Feuers zu räuchern und haltbar zu machen. Außerdem wurde die Ernährung von roher auf gekochte Nahrung umgestellt. Im Zusammenhang mit Feuer erzählen sich Menschen bis heute viele alte Geschichten. Im Kern dieser Geschichten geht es immer darum, dass es als etwas Besonderes teilweise auch Heiliges gilt. So gab es heilige Feuerstätten, in denen streng darauf geachtet wurde, dass die Flammen nicht verlöschten. Auch wenn brennende Flammen im Leben zumindest moderner Menschen nicht mehr die Bedeutung früherer Zeiten haben, bleiben einige Rituale bis heute in unterschiedlicher Form erhalten. Das Neue Jahr wird mit einem Feuerwerk begrüßt. Mit Oster- und Johannisfeuern wird der Winter verabschiedet. Das Lagerfeuer gehört wie der Geburtstagskuchen mit brennenden Kerzen zu den schönen Flammenspielen. Vergessen sollte man auch das Olympische Feuer nicht, welches einmal entzündet bis zum Ende der Olympischen Spiele am Brennen gehalten wird.

Feuer kann wie alle Elemente von den Menschen oft nicht kontrolliert werden. Bei großen Waldbränden oder glühender Lava aus Vulkanen hilft meist nur die Natur. Feuer macht heute vor allem bei Brandkatastrophen und Brandstiftungen von sich reden. Für die Brandschutzbekämpfung und noch weit mehr für die Vorbeugung sind in Deutschland unter anderem freiwillige Brandschutzhelfer und Berufsfeuerwehren zuständig. Was sie nicht beeinflussen können, sind auf natürliche Weise entstandene Brände und vor allem Brandstiftungen. Neben der reinen Lust am Zündeln kommt es auch wegen Eifersucht oder aus Rache, wegen Versicherungsbetrug oder bei Einbrüchen zu Brandstiftungen.

Sie alle werden zur Anzeige gebracht. Die erwischten Brandstifter erwarten hohe Strafen. Tatsächlich sind unter den aktiven Brandhelfern und Brandbekämpfern auch Brandstifter zu finden. Experten schätzen, dass Menschen, die es gerne brennen sehen, sich auch im Brandschutz engagieren. Die Faszination eines großen Feuers übt auf alle Betrachter eine unbestreitbare Anziehungskraft aus. Menschen mit psychischen Störungen, die mit Lust, aus Zwang oder impulsgestört Brände legen, können also auch bei der Feuerwehr zu finden sein.

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Die Aufgaben des Rettungsdienstes http://www.feuerwehrx.de/die-aufgaben-des-rettungsdienstes/ http://www.feuerwehrx.de/die-aufgaben-des-rettungsdienstes/#comments Tue, 19 Jun 2012 09:01:42 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=123 Rettungsdienst: Erste Hilfe leisten

Rettungsdienst: Erste Hilfe leisten

In Deutschland gehört der Rettungsdienst zu den öffentlichen Aufgaben des Staates bei der Gesundheitsvorsorge beziehungsweise Gefahrenabwehr. In vielen Regionen Deutschlands sind es bekannte Hilfsorganisationen und die Feuerwehr, die im Auftrag staatlicher Behörden unterschiedlichste Rettungsaufgaben übernehmen und bei Bedarf Rettungsmaßnahmen durchführen.

Wer im Rettungsdienst beruflich beschäftigt ist oder sich nebenberuflich engagiert, leistet organisierte Hilfe. Der Rettungsdienst hat die Aufgabe bei Notfallpatienten am Ort des Notfalls lebensrettende Maßnahmen durchzuführen. Außerdem geht es darum, deren Transportfähigkeit zu gewährleisten und Notfallpatienten in ein geeignetes Krankenhaus zu befördern. Beim Transport (Notfallrettung) in ein Krankenhaus muss die Transportfähigkeit aufrechterhalten und weitere Schäden vermieden werden. Aufgabe der Rettungsdienste ist es außerdem, verletzte, kranke, oder sonstige hilfsbedürftige Personen, die im eigentlichen Sinn keine Notfallpatienten sind, sachgerecht bei einer Beförderung (Krankentransport) zu betreuen.

Einen Rettungsdienst darf man sich nicht als bloße Personenbeförderung vorstellen. Zu seinen wesentlichen Merkmalen gehören die notfallmedizinische Versorgung und die ununterbrochene Einsatzbereitschaft sowie eine umfangreiche medizintechnische Ausstattung. Die fundierte fachliche Ausbildung der Rettungskräfte ist ein weiteres Kennzeichen deutscher Rettungsdienste. Der Rettungsdienst muss seinen Aufgaben in der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist nachkommen und in Not befindlichen Menschen helfen. In den Bereichen Notfallrettung und Krankentransport sind unter anderem Rettungshelfer, Rettungsassistent, Notarzt, Leiter des Rettungsdienstes sowie Rettungsassistent in der Luftrettung tätig.

In den jeweiligen Regionen, großen Städten und Landkreisen sind Rettungs- beziehungsweise Einsatzleitstellen installiert. Diese nehmen Notrufe für den Rettungsdienst und die Feuerwehr entgegen. Sie leiten und führen Einsätze. Dazu werden die nächsten geeigneten Kräfte alarmiert. Das kann das nächste Notarztsystem/Rettungswagen oder die nächste Feuerwehr mit dem für den jeweiligen Einsatzfall (beispielsweise Gefahrgutunfallbekämpfung) geeigneten Gerät sein. Rettungsdienste müssen in bestimmten Hilfsfristen am jeweiligen Unfallort eintreffen. Die in Rettungswachen, nach Möglichkeit in Krankenhäusern, stationierten Rettungskräfte müssen in einer Viertelstunde (innerorts 12 Minuten) den Einsatzort erreichen können.

Neben den Notfall-Einsätzen wie Unfälle, Internistische Notfälle oder Brände besteht ein Hauptteil der routinemäßigen Arbeit in der Leitung und Führung von sogenannten qualifizierten Krankentransporten. Diese dürfen eine Notfallrettung nicht gefährden. Rettungsleitstellen arbeiten mit benachbarten Leitstellen der Nachbarlandkreise und Polizeidienststellen eng zusammen. Rettungsdienste werden vom Deutschen Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe oder Arbeiter-Samariter-Bund unterhalten. Die Durchführung von Rettungsdiensten beschränkt sich nicht allein auf Hilfsorganisationen, denn auch Feuerwehren und weitere private Anbieter dürfen in der Rettung tätig sein.

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Die amerikanischen Firefighter http://www.feuerwehrx.de/die-amerikanischen-firefighter/ http://www.feuerwehrx.de/die-amerikanischen-firefighter/#comments Fri, 15 Jun 2012 14:47:20 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=119 Aus den USA: Die Firefighter

Aus den USA: Die Firefighter

In Amerika gibt es eine uniformtragende Personengruppe beziehungsweise Berufsgruppe, die über keinerlei Imageprobleme klagt. Das sind die Feuerwehrmänner, genannt auch Firefighter. Weibliche Firefighter machen allerdings kaum mehr als zwei Prozent der Belegschaft aus. Firefighter gelten nicht erst seit den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center zu den Helden Amerikas. Firefighter erhalten große Anerkennung, weil sie ihr Leben riskieren, um Brände zu löschen oder um Lebensmüde von Hausdächern zu holen. Im Gegensatz zu Polizisten haben Firefighter einen ausgesprochen guten Ruf wie Rettungssanitäter.

Der Notruf der amerikanischen Feuerwehr wird über die Nummer 911 erreicht. Ein Dispatcher leitet die Angaben zum Notruf an die jeweilige Behörde (Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst) weiter. Der Notruf wird durch eine Gebühr finanziert, die man auf seiner Telefonrechnung zu sehen bekommt. Zusätzlich wird dabei eine nationale und bundesstaatliche Steuer eingerechnet. Jeder US-Bundesstaat übernimmt die Regelung des Feuerwehrwesens mit eigens erlassenen Gesetzen und speziellen Organisationen. Die Countys verfügen über eine große Selbständigkeit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es bei den Countys eines Bundesstaates zu erheblichen Abweichungen in Organisation und Ausrüstung gibt. Zu sehen ist das nicht zuletzt an den unterschiedlichen Farben der Einsatzfahrzeuge und der jeweiligen Ausrüstungen der Firefighter. Als Fahrzeugfarben sind hierbei unter anderem Rot, Gelb, Weiß, Blau oder Gelb-Grün anzutreffen.

Feuerwehren werden nicht ausschließlich durch die öffentliche Hand gestellt. Auch private Firmen erhalten (über Ausschreibungen) den zeitlich befristeten Auftrag, den Brandschutz in der Region sicherzustellen. Neben freiwilligen Firefightern wird eine Berufsfeuerwehr (Fire Department) eingesetzt. Die New Yorker Berufsfeuerwehr (FDNY) ist mit weit mehr als 15.000 Personen die größte der USA und weltweit. Angestellte der Berufsfeuerwehr Los Angeles, etwa 3.000 Firefighter, erhalten als Anfänger etwa 40.000 Dollar im Jahr. Dazu kommen weitere Dollars für Zuschläge und Überstunden. Insgesamt ist das weitaus mehr als Busfahrer, Lehrer und Müllwerker verdienen. Ein Einsatzdienst dauert meist 24 Stunden. Dann gibt es für den Firefighter zwei bis drei freie Tage.

Die Feuerwehren der USA unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Taktik und Organisation von denen Deutschlands. Sehr sichtbar ist das auch an der Technik. Fahrzeuge können grob in zwei Klassen eingeteilt werden. Zum einen die Engine (Löschgruppenfahrzeug) und zum anderen den Truck/Ladder (Drehleiter). Dabei ähnelt die Engine dem klassischen deutschen Löschgruppenfahrzeug noch am ehesten. Das Drehleiterfahrzeug verfügt meist über eine größere Besatzung. Die hier aufsitzenden Firefighter sind meist vor allem für die Menschenrettung zuständig. Daneben gibt es weitere Rescue-Teams und Fahrzeuge sowie HazMat-Teams und –Fahrzeuge. Pumper und Tanker sind für die Wasserförderung und Wasserbeförderung bei Großeinsätzen im Einsatz. US-Firefighter sind mit einer stärkeren Zuordnung (bestimmtes Fahrzeug und Aufgabe) im Einsatz. Deutsche Feuerwehren legen hingegen großen Wert auf eine universelle Einsetzbarkeit der Brandbekämpfer.

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Einen Notruf absetzen http://www.feuerwehrx.de/einen-notruf-absetzen/ http://www.feuerwehrx.de/einen-notruf-absetzen/#comments Wed, 13 Jun 2012 11:27:28 +0000 admin http://176.34.183.76/app/instances/www.feuerwehrx.de/?p=113 Ein Unfall, ein Brand oder eine andere Notsituation gelten als Anlass, einen Notruf abzusetzen. Dabei muss eines immer im Hinterkopf behalten werden: Egal wie schrecklich das Bild ist, das sich einem bietet, egal wie viel Angst oder Ekel man fühlt, es ist in jedem Fall wichtig, einen klaren Kopf zu bewahren. Die notwendigen Schritte müssen eingeleitet werden, denn diese können unter Umständen Leben retten!

Was ist bei einem Notfall zu tun?

Wer einen Unfall bemerkt, einen Brand wahrnimmt oder ähnliche Notsituationen erkennt, der sollte keine Scheu haben, den Notruf zu betätigen. Wichtig ist hier, dass man einige Grundregeln befolgt, sodass schnellstmöglich Hilfe geleistet werden kann und keine wertvollen Minuten verstreichen. So sollte man immer wissen, dass, egal wo man sich in Deutschland befindet, die 112 immer die richtige Notruf-Nummer ist.

Hat man diese gewählt, sollte man die wichtigen fünf Fragen beantworten können, die der Rettungsleitstelle dabei helfen, die Situation richtig einzuschätzen und Hilfe zu schicken. Zu den 5 W-Fragen gehört vor allem das Wo. Man sollte eine genaue Ortsangabe abgeben und in komplizierten Fällen auch möglichst eine exakte Wegbeschreibung liefern, sodass keine Zeit für die Suche nach dem Unfallort verstreichen muss.

Dann sollte das Was beantwortet werden: Was ist passiert? Eine genaue Unfallbeschreibung ist hier häufig sehr hilfreich. Während man einen Notruf absetzt, sollte man auch die Anzahl der Verletzten genau nennen, d. h. wie viele? Sofern Kinder beteiligt sind, sollte auch deren Alter angegeben werden. Auch welche Verletzungen erkennbar sind, sollte man weitergeben. Diese Informationen sind bei einem Notruf von entscheidender Bedeutung. Letztendlich sollte man niemals auflegen, bevor die Rettungsleitstelle nicht bestätigt hat, dass sie alle nötigen Informationen aufgenommen hat – Warten auf Rückfragen ist das letzte zu beantwortende W. Häufig werden hier auch die Daten des Anrufers aufgenommen.

Notruf: 112

Notruf: 112

Was passiert bei falschem Alarm?

Immer noch machen sich zu viele Menschen einen Spaß daraus, fälschlicherweise Notrufe abzusetzen. Dies ist ein Missbrauch und ist strafbar. Wer einen Notruf absetzt, ohne dass dieser vorliegt, kann dadurch die Rettung von Personen, die tatsächlich einen Notfall erlitten haben, gefährden und muss dafür auch die Folgen tragen.

Bei einem Scherz-Notruf ist man schadensersatzpflichtig und kann strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn der Notruf nach bestem Wissen und Gewissen getätigt wird. Wer aber fahrlässig einen falschen Notruf tätigt, kann bewirken, dass echte Notfälle nicht bekämpft werden können und Menschen ernsthaft zu Schaden kommen.

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