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Mit der Zigarette eingeschlafen

Wohnungsbrand durch Zigarette

Wohnungsbrand durch Zigarette

Leider fordert das Feuer immer wieder Brandopfer, deren Tod vermeidbar gewesen wäre. Brandursachen stecken überall und sie reichen weit über die bekannten Fahrlässigkeiten wie Rauchen im Bett oder Zündeln durch noch sorglose Kinder hinaus. Leider gibt es immer wieder Pyromanen, die mit Absicht Feuer legen. Auch hier sind häufig unschuldige Brandopfer zu beklagen. Sehr oft beteiligen sich diese Brandstifter am Löschen der Feuer und am Retten von Menschen. Viele Brandopfer ließen sich dennoch durch vorbeugenden Brandschutz, beispielsweise der Installation von Rauchmeldern vermeiden. Vom Keller bis zum Dach reichen die potenziellen Brandquellen in jedem Haushalt. Oft sind es gefährliche Schwelbrände, die Brandopfer zur Folge haben. Wer im Schlaf nicht durch einen Rauchmelder oder andere Menschen rechtzeitig alarmiert wird, für den wird der unentdeckte giftige Brandrauch zur tödlichen Gefahr. Meist sind verkohlte Brandopfer vor dem eigentlichen Verbrennen schon an den Brandgasen erstickt.

Nicht die Zigarette im Bett führt die Liste bei den Ursachen für Wohnungsbrände an. Fast jeder vierte Zimmerbrand in einem Privathaus entsteht durch falsch funktionierende oder überlastete elektrische Haushaltsgeräte. Besondere Brandgefahren gehen von elektrischen Heizgeräten, Heizdecken, Heizkissen, Bügeleisen und Kühlschränken aus. Wer nicht im Bett raucht, dem kann unter Umständen eine brennende Heizdecke zum Verhängnis werden. Was viele Menschen nicht wissen und ernst nehmen ist die Gefahr, die durch den Stand-by-Modus gegeben ist. Ständig nicht vollkommen ausgeschaltete TV-Geräte und Computer erhöhen zusätzlich die Brandgefahr.

Mehrfachstecker verleiten dazu, zu viele Verbraucher anzuschließen. Dadurch kommt es zur Überlastung von Steckdosen und somit zu Bränden. Menschen werden nicht selten ein Brandopfer in ihrer Küche. Herdplatten werden nicht abgeschaltet und entzünden in der Nähe befindliche Plastikteile oder Tücher. Eine Gefahrenquelle stellen auch verschmutzte Dunstabzugshauben mit Fettablagerungen dar. Beim Kochen und Braten mit Öl kommt es sehr oft durch falsches Verhalten zu Brandopfern. Wer Wasser in sein brennendes Frittieröl schüttet, wird keine Flammen löschen, sondern unter Umständen ein brennendes Inferno auslösen.

Werden Feuerstellen (Öfen, Kamine) und Heizgeräte (Heizstrahler) zu nah an brennenden Gegenständen betrieben, kann auch hier ein Feuer entstehen, welches Brandopfer zur Folge hat. Viele Brandopfer sind in der Zeit rund um Weihnachten und Silvester zu verzeichnen. Das Entzünden von Weihnachtsbäumen und Adventskränzen kann explosionsartig von statten gehen. Wer Weihnachtskerzen entzündet und unbeaufsichtigt brennen lässt, handelt grob fahrlässig und muss für alle Schäden und Ansprüche eventueller Brandopfer aufkommen.

Auch das Silvesterfeuerwerk endet längst nicht für alle Menschen wie gewünscht. Selbst scheinbar harmlose weihnachtliche Deko-Leuchten gehören zu den Ursachen für Zimmerbrände. Meist werden Lichterketten derartig heiß, dass sie beim Berühren zu Verbrennungen führen. Erlaubt sind maximal 90 Grad. Doch reichen getestete Spitzenwerte bis weit über 300 Grad Celsius.
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