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Allgemein

So verhält man sich bei einem Wohnungsbrand!

Die Feuerwehren in Deutschland rücken jedes Jahr über 200.000-mal aus, weil es irgendwo brennt. Nicht selten handelt es sich dabei um einen Wohnungsbrand. Die Mehrzahl der bei Bränden zu beklagenden Toten gibt es aufgrund von Rauchgasen. Bei einem Wohnungsbrand, Feuer im Hotel oder Flughafen müssen die Anwesenden schnell und richtig reagieren. Meist bleiben im Brandfall nur wenige Minuten bis Rauchgase oder Flammen mögliche Fluchtwege abschneiden. Für den Fall, dass es in einem Haus zu einem Wohnungsbrand kommt, sollte man mit den Fluchtwegen vertraut sein und diese immer frei halten.

Im Allgemeinen sollte man bei einem Wohnungsbrand und bei anderen Brandfällen auch nach einem immer gleichen Ablaufschema verfahren. Zuerst heißt es bei einem Wohnungsbrand, die Feuerwehr zu alarmieren. An zweiter Stelle steht das Retten und wenn es möglich ist, auch ein Feuer löschen.

Die Alarmierung der Feuerwehr muss unbedingt an erster Stelle stehen. Wenn der Person, die einen Brand bemerkt, etwas zustoßen sollte, kann das auch noch anderen in Gefahr befindlichen Personen das Leben kosten. Bei einem Wohnungsbrand kommt es auf jede Minute an. Bei Bränden sowie weiteren Unglücksfällen ruft man die Feuerwehr über den Notruf 112. Der Notrufzentrale gibt man seinen Namen und den Ort des Geschehens an. Bei Feuer meldet man die Art des Brandfalls und die ungefähre Dimension des Brandes. Außerdem sind Angaben zur Situation vor zu machen. Hier ist es besonders wichtig, die Anzahl der gefährdeten und verletzten Menschen zu melden. Schließlich wartet man auf eventuelle Rückfragen der Einsatzzentrale.

Ist die Feuerwehr über einen Wohnungsbrand informiert, bringt man sich selbst sowie alle weiteren Bewohner in Sicherheit. Türen und Fenster sind zu schließen und geschlossen zu halten, um ein Überspringen von Bränden zu verhindern. Im Brandfall sind Aufzüge tabu. Hier droht nicht nur bei Stromausfall ein Steckenbleiben, Aufzugsschächte wirken auch wie ein Kamin, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hat.

Folgen eines Wohnungsbrandes

Folgen eines Wohnungsbrandes


Bei einem Wohnungsbrand flieht man, solange das möglich ist, über das Treppenhaus. Hat Feuer und insbesondere Rauchgas das Treppenhaus als Fluchtweg versperrt, sucht man sich einen sicheren Raum und macht sich am Fenster bemerkbar. Gegen Rauch schützen nasse Tücher, mit denen man Türritzen und andere Öffnungen gut abdichten kann. Jetzt heißt es, die Ankunft der Feuerwehr abzuwarten. Kommt es bis zur Rettung zu einer Rauchentwicklung, muss man sich flach auf dem Boden bewegen, denn nur hier befindet sich oftmals noch rauchfreie Luft.

Die Bekämpfung von Kleinbränden kann man nach der Feuerwehralarmierung selbst beginnen. Hier eignet sich eine Decke zum Ersticken des Feuers. Die Feuerwehr empfiehlt, in jedem Raum der Wohnung einen Rauchmelder zu installieren. Das kostet nicht viel und kann im Ernstfall bei einem Wohnungsbrand Leben retten.