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Allgemein

Welche Maßnahmen dienen dem Brandschutz?

Mit der Verkabelung von Daten- und Elektroleitungen steigt auch die Brandgefahr in den Gebäuden. Der Brandschutz muss diesem Umstand Rechnung tragen. Der Gesetzgeber hat für die Planung und die Errichtung von Gebäuden spezielle Brandschutzregeln erlassen. Diese Regelungen bestehen als bauordnungsrechtliche Vorschriften auf der Ebene der Bundesländer. Hiermit werden gewisse Mindestanforderungen für den Brandschutz vorgegeben.

Demnach müssen zwischen Gebäuden bestimmte Sicherheitsabstände eingehalten werden, um das Übergreifen von Bränden auf andere Gebäude zu verhindern. Werden Sicherheitsabstände unterschritten, müssen spezielle Brandschutzwände eingezogen werden. Von Wichtigkeit ist es ebenfalls, Fluchtwege einzuplanen, zu bauen und zu beschildern. Zum Brandschutz gehört es, Räume mit Feuermeldern, Feuerlöschern, Sprinkleranlagen und Rauchmeldern auszustatten.

Nach geltendem Baurecht sind für Wohngebäude zwei voneinander unabhängige Fluchtwege vorzusehen. Ein erster Rettungsweg wird in der Regel der Treppenraum sein. Ein weiterer Fluchtweg kann das Fenster einer Wohnung sein. Bei vergitterten Fenstern muss sich das Gitter von innen öffnen lassen. In Gebäuden und Hochhäusern mit mehr als sieben Etagen müssen entweder zwei voneinander getrennte Treppenräume oder ein besonderer Sicherheitstreppenraum vorhanden sein.

Ein im obersten Geschoss liegendes Fenster muss leicht geöffnet werden können. Bei dieser Brandschutzmaßnahme kann das Fenster im Brandfall die Funktion eines Rauchabzuges übernehmen. Die Nutzung von Gebäuden entscheidet wesentlich mit, ob weitere Brandschutzvorkehrungen erforderlich sind.

Wenn leicht entzündliche Stoffe verarbeitet werden, müssen spezielle feuerfeste Wände, Decken, Böden und Abluftsysteme eingebaut werden. In Unternehmen ist der Betriebsleiter für den Brandschutz verantwortlich. Er trägt die Verantwortung dafür, dass Fluchtpläne erstellt und ausgehängt werden.

Eine Brandschutztür kann Leben retten

Eine Brandschutztür kann Leben retten

Der Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmer regelmäßig über den Brandschutz informieren. An gefährdeten Arbeitsplätzen können besondere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Private Vermieter müssen in ihrer Immobilie gesetzliche Regelungen für einen ausreichenden Brandschutz umsetzen.

Wenn das Bauordnungsamt die Ausstattung mit Rauchmeldern verlangt, muss das vom Mieter hingenommen werden. Das muss er auch dann, wenn er bereits selbst Rauchmelder installiert hat. Jeder Immobilieneigentümer unterliegt der Verpflichtung, sein Haus gemäß den gesetzlichen Brandschutzregelungen auszustatten. Er hat damit das Recht, die Installation von Rauchmeldern durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen.

Die Türen zu Heizungsräumen oder Tiefgaragen müssen oftmals feuerhemmend konstruiert sein. Das bedeutet auch, dass von sie selbst zufallen müssen. Feuerschutztüren dürfen daher nicht unterkeilt oder gar fest angebunden werden. Für Notausgänge gilt, dass sie nie verschlossen werden dürfen. Außerdem müssen sie von innen geöffnet werden können. Für Brandschutz sollte sich jeder verantwortlich fühlen. Und hier noch ein paar Brandschutztipps für Ihr Eigenheim